Torredembarra im Katalonien-Lexikon

Torredembarra ist der wichtigste Ferienort zwischen Tarragone und Vilanova. Die Stadt hat lediglich 6200 Einwohner, wirkt jedoch aufgrund der Ausdehnung weit größer. Sie wird rigoros durch die Nationalstrasse N 340 und die Bahnlinie in zwei Hälften geteilt. So findet man zum Meer hin die gängige Strandsiedlung, bestehend aus Villengebieten, Hochhäusern, einem Sporthafen und dem abgelegenen ehemaligen Fischereiviertel Baix a Mar. Der eigentliche Ort ist der zweite Teil im Landesinneren. Das Zentrum des Alltagslebens sowie der Treffpunkt der Besucher ist die relativ dicht gedrängte Altstadt, welche auf einem Hügel liegt. Den höchsten Punkt stellt das Kastell, welches sich heute im italienischen Stil der Renaissance präsentiert. Dessen Anfänge allerdings auf das 11. Jahrhundert zurückgehen.

Der kilometerlange Strand von Torredembarra wirkt auf den ersten Blick etwas langweilig, ist allerdings gerade in der Nebensaison eine recht gute Adresse. Zudem hat die Altstadt einige traumhafte schöne Ecken zu bieten. Das Gebiet zwischen Strand und Bahnlinie ist jenseits des Viertel Baix a Mar unter Naturschutz gestellt wurden und bietet so ein schönes unbebautes Fleckchen Natur.

Eine Attraktion in Torredembarra ist vor allem das am 23. und 24. Juni stattfindende Mittsommernachtsfest mit seinem riesigen Feuerwerk. Das Festa Major i Festa del Cuadre de Santa Rosalia ist jedoch das Hauptfest der Stadt und findet am 15. Juli statt. Besonderheiten sind dabei die Menschentürme, Sardanas und Teufelstänze. Zusätzlich gibt es am 4. September das Festa Major de Santa Rosalia, welches das Fest des Schutzheiligen ist.


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