Costa del Maresme im Katalonien-Lexikon

Die Grenze der Costa Brava zur Costa del Maresme, wird genauso wie die Grenze der Provinz Girona zur Provinz Barcelona durch die Mündung des Flusses Tordera gekennzeichnet. Diese befindet sich südlich der Stadt Blanes. Der Maresme stellt den 60 Kilometer langen Küstenstreifen bis Barcelona dar. Erst vor einigen Jahren hat sich die Küste selbstständig gemacht, bis zu diesem Zeitpunkt gehörte sie zur Costa Dorada. Jedoch ist der Unterschied zur Costa Brava sehr deutlich. So bietet die Küste statt steil abfallender Küstenberge mehr flaches bis leicht hügeliges Land, welches intensiv landwirtschaftlich genutzt wird. Hinzu kommen endlose Sandstrände, statt kleiner Buchten. Doch leider ist es, so verlockend es klingt, doch sehr viel weniger erfreulich.

Bereits vor Jahrzehnten sorgte die unmittelbare Nähe zu Barcelona, für vielerlei raumfüllende Bautätigkeiten. So bietet eine Fahrt der Maresme entlang einen Anblick von ununterbrochen mit Siedlungen bebautem Land. Hinzu kommt die Bahnstrecke und die Nationalstrasse N II, welche nicht gerade der Schönheit förderlich sind und oft einen Speerriegel zum Strand bilden, sowie für eine unschöne Geräuschkulisse sorgen. Zudem wird die Wasserqualität, je näher man Barcelona kommt immer schlechter, was vor allem an den Industrieanlagen der Stadt liegt. Bei einem Besuch sollte man auch darauf gefasst sein, im Sommer neben Urlaubern, auch zahlreiche Naherholer aus Kataloniens Hauptstadt hier zu finden, so dass die Strände teilweise sehr voll sein können.

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Text (c) 2017: C. H.

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