Costa Dorada im Katalonien-Lexikon

Die Costa Dorada liegt im Süden Kataloniens und besitzt eine tief verwurzelte Fischertradition.

Die Strände an der Costa Dorada sind feinsandig und lang. Die Gegend ist ein, durch das große Angebot an Ferienwohnungen, beliebtes Ziel bei Familien. Denn gerade Kinder und ältere Menschen finden hier viel Ruhe und Erholung. Der Küstenstreifen von 216 Kilometern Länge besteht aus 20 Gemeinden und 786 ha weiten Stränden, welche sauberen, weichen Sand und klares Wasser mit geringer Tiefe besitzen. Weite Gebiete mit kleinen verträumten Dörfern und Feldern, auf welchen sich Olivenhaine, Weinstöcke, Johannisbrotbäume und Madelbäume, sowie jeglicher anderer Obst- und Gemüseanbau befindet, prägen die Gegend zwischen Gebirge und Meer. Im Durchschnitt kommen jährlich 3,5 Millionen Touristen an die Costa Dorada, was auch durch die vielen Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze mit einer Aufnahmekapazität von 500.000 Gästen nicht schwer ist. Im inneren des Landes finden sich interessante Orte und Sehenswürdigkeiten, wie mittelalterliche Klöster, malerische Landschaften, Jagdreviere in den Gebirgszügen und natürlich das einmalige Ebrodelta mit seinen vielen Kanälen und Lagunen.

Klimatisch ist die Costa Dorada bedeutend milder als die weiter im Norden gelegenen Küstenteile. Der Tramontana verschont die Goldküste von seinem kalten bissigen Wind, welcher an der Costa Brava öfters den Badegästen die Lust am baden verdirbt. Aber auch die Küche ist anders, so merkt man die nahen Gestade der Levante. So zählen Reisgerichte in verschiedenen Variationen zu den Favoriten der Region und geben einen Vorgeschmack auf die berühmte Valencianische Paella.


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