Kriminalität im Katalonien-Lexikon

Leider genießt Spanien in Sachen Kleinkriminalität keinen guten Ruf. So sind Autoaufbrüche und Diebstähle in den Touristenzentren und Großstädten keine Seltenheit. Hauptursache hierfür sind Jugendarbeitslosigkeit, Drogensucht und mangelnde Zukunftsperspektiven. Allerdings sind Panik und generelles Misstrauen jedem gegenüber, völlig unangebracht. Stattdessen sollt man sich an die üblichen Vorsichtsmaßnahmen halten. Autos zum Parken immer demonstrativ leer machen. Also auch das Handschubfach öffnen. Pässe und Geld sollten immer am Körper getragen werden. Zudem Kameras nicht in der top modernen Fototasche transportieren, sondern lieber einen alten Rucksack verwenden. Ein ganz einfacher und logischer Trick für motorisierte Taschendiebe ist es die Tasche einfach immer an der Hausseite zu tragen, da so keine Angriffsfläche besteht. Finstere Ecken sollten in Barcelona vor allem während der Siesta von 14 bis 17 Uhr und in der Nacht gemieden werden, denn dann wird man an diesen Stellen kaum einer Menschenseele begegnen. Grundsätzlich gilt natürlich, wer schon mit Panik im Gesicht durch die Welt läuft, wird bedeutend schneller zum Opfer. Das Motto heißt: Selbstbewusstsein ausstrahlen! Im Ernstfall sollte man jedoch nicht versuchen den Helden zu spielen. Vorbeugen kann man ja natürlich auch, indem man nie zu viel Bargeld mit sich herum trägt, kleiner Beträge kann man schließlich eher verschmerzen. Zur Erleichterung lässt sich noch sagen, dass das Maß an Kriminalität nicht unbedingt viel höher ist als in deutschen Großstädten und man dementsprechend nicht panisch reagieren sollte.


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Land: Spanien
Verwaltungssitz: Barcelona
Fläche: 32.091 km²
Einwohner: ~7,1 Mio.
Amtssprachen: Spanisch, sowie Katalanisch
Gliederung: 4 Provinzen sowie 41 Comarques
Telefonvorwahl: (+34)